Steine/Erden-Bergbau
Das Land Mecklenburg-Vorpommern verfügt aufgrund der geologischen Gegebenheiten über Lagerstätten mit den
oberflächennahen Bodenschätzen Kiese und Sande, Quarzsand, Kreide/Kalk, Spezial- und Ziegelton sowie Torf.
Diese Bodenschätze werden in Tagebauen und Ostseelagerstätten gewonnen; die Steine- und Erdenrohstoffe finden
insbesondere in der Bau- und Baustoffindustrie, aber auch als Grundstoff in anderen Industriezweigen sowie zur
Rauchgasentschwefelung Verwendung. Auch werden marine Sande in hohem Maße für Zwecke des Küstenschutzes genutzt.
Die Gesamtförderung oberflächennaher Rohstoffe im Steine-/Erdenbereich lag im Jahr 2006 bei 15,668 Mio t.
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Kiese und Sande

Der Begriff Kies, abgeleitet vom mittelhochdeutschen kis = grobkörniger steiniger Sand, bezeichnet ein in Mecklenburg-Vorpommern weitverbreitetes Sediment. Nach der letzten Eiszeit entstanden die Lagerstätten beim Zurückweichen des Eises.
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Ton

Als Tonminerale bezeichnet man wasser- und hydroxidhaltige Aluminosilikate mit geringen Mengen an Magnesium, Eisen, Natrium, Kalium und Calcium. Sie kommen als feinkörnige Minerale in der Tonfraktion (Korngröße < 2 µm) vor.
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Torf
Torf ist ein organisches Sediment, das in Mooren entsteht. Er bildet sich aus der Ansammlung nicht oder nur unvollständig zersetzter pflanzlicher Substanz und stellt die erste Stufe der Inkohlung dar. Torf besitzt eine große wirtschaftliche Bedeutung und wird an zahlreichen Stellen abgebaut.
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Kreide und Kalk

Kreide ist ein Sedimentgestein, es handelt sich dabei um eine weichere, weniger verfestigte Form von weißem oder hellgrauem Kalk. Chemisch besteht Kreide aus Calciumcarbonat.
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